Zentrum Wuppertal
Aufgaben
Im Zentrum Wuppertal (PVZ-QS) erfolgt die Qualitätssicherung der in den erfassenden Zentren dokumentierten unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW). Die Mitarbeiter des Zentrums für Qualitätssicherung führen eine Plausibilitätskontrolle durch, bei der die UAW-Meldungen hinsichtlich inhaltlicher und formaler Aspekte überprüft werden. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass alle UAW-Fälle
- inhaltlich nachvollziehbar sind
- umfassend dokumentiert wurden und
- standardisierte Termini und Algorithmen korrekt angewendet wurden.
Weitere Aufgaben des Zentrums für Qualitätssicherung sind:
- Weiterentwicklung und Standardisierung der Anwendung der Thesauri und Algorithmen
- Schulung der übrigen Projektmitarbeiter in der Anwendung der Thesauri und Algorithmen
- kontinuierliche Pflege des SOP-Handbuchs in enger Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Methodenentwicklung
Da im Zentrum für Qualitätssicherung ein guter Überblick über die erfassten Fälle des Gesamtprojektes besteht, werden darüber hinaus gemeinsam mit dem Zentrum für Methodenentwicklung und Datenbankpflege (München) und den anderen beteiligten Zentren Anstöße für zusätzliche Fragestellungen, relevante Auswertungen und methodische Verbesserungen entwickelt.
Forschungsschwerpunkte im Netzwerk:
- Methodenentwicklung (Algorithmen zur Bewertung von UAW und Interaktionen)
- Analyse von UAW, die mit kardiovaskulären Arzneimitteln (Betablocker, Digitalisglykoside, Diuretika) assoziiert sind
- Alters- und Geschlechtsbezogene Analyse von UAW und Interaktionen
- Pharmakogenetische Analysen bei Patienten mit UAW
- IT-gestützte Analyse von Interaktionen (in Zusammenarbeit mit Prof. Haefeli, Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie, Universität Heidelberg)
Leitung
Prof. Dr. med. Petra A. Thürmann
Direktorin des Philipp Klee-Institutes für Klinische Pharmakologie
HELIOS Klinikum Wuppertal
Universitätsklinikum der Privaten Universität Witten/Herdecke
Wissenschaftliche Mitarbeiter
- Jacek Szymanski, Arzt
- Dr. med. Sven Schmiedl, Arzt

